Alle Beiträge

29.02.2012

Software Evaluation für den Kanton Bern

Mit direkter praxis- und situationsorientierter Beratung sowie qualifiziertem Controlling schafft parm ag die notwendigen Voraussetzungen für eine höhere Professionalität der Projektabwicklung und ermöglicht damit Kostensenkungen sowie eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes.

Eduard Pfister, Dipl.Ing. ETH, MS (Civil Engineering), MBA und CEO sowie Inhaber der parm ag realisierte einen Beratungsauftrag für das Tiefbauamt des Kantons Bern. Die Aufgabe war, ein Pflichtenheft für das Baukosten- und Auftragsmanagement zu erstellen, das die Bedürfnisse der Projektleiter, der Werkhöfe, der Kreisoberingenieure und der Amtsleitung unter einen Hut brachte und gleichzeitig die Anbindung an das zentrale Rechnungswesen unverändert gewährleistete. Darüber hinaus durfte die parm ag das Amt bei der Evaluierung einer geeigneten Software unterstützen und bis zur Entscheidung begleiten. Herr Stefan Studer, Dipl. Kulturing. ETH und Amtsvorsteher des Tiefbauamts, kannte Herr Pfister schon aus einer früheren Zusammenarbeit und war davon überzeugt, dass parm ag die richtige Firma für dieses Mandat ist.

"Durch die Eigenentwicklung der PM-Software ePARM der parm ag sind wir über die Branche und andere Programme sehr gut informiert. Wir kennen die komplexen Anforderungen an ein IT-gestütztes System bis ins Detail", sagt Herr Eduard Pfister.

Aus den Softwareanbietern wurden die Besten anhand von Eignungs- und Zuschlagskriterien ausgewählt und anschliessend zu einer Demonstration eingeladen. Die parm ag stand dem Tiefbauamt bei der Auswertung und den Demonstrationsterminen stets zur Seite, was eine ausgesprochen effiziente Beratung ermöglichte.

Im Rahmen einer IT-Strategieüberprüfung regte die Bau-, Verkehrs- & Energiedirektion des Kantons Bern an, eine ERP-Lösung ins Auge zu fassen, welche die Anforderungen des Tief- und Hochbauamts gleichermassen berücksichtigt und eine mögliche Weiterverbreitung über andere Ämter miteinschloss. Infolgedessen fand eine weitere Ausschreibung und Evaluation statt, in der ERP-Anbieter wie beispielsweise SAP ihre Angebote einreichen durften. Auch für dieses Projekt wurde parm ag als Interessensvertreter des Baukostenmanagements beauftragt. Die Evaluation wurde nach dem WTO-Beschaffungsverfahren als selektiver Prozess durchgeführt. Dazu gehört die Veröffentlichung der Ausschreibung für Anbieter auf simap.ch. Auf dieser Plattform wird zum Schluss auch bekanntgegeben, für welchen Anbieter sich der Auftraggeber entschieden hat.

simap.ch ist die gemeinsame elektronische Plattform von Bund, Kantonen und Gemeinden im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens. Die öffentlichen Auftraggeber können auf einfache Weise ihre Ausschreibungen und nach Bedarf auch die dazugehörenden Ausschreibungsunterlagen veröffentlichen.

Mit seinem Experten Know-how und seiner jahrelangen Praxiserfahrung konnte Herr Eduard Pfister das Tiefbauamt seriös und fundiert beraten sowie sich entscheidend einbringen, um die ideale Lösung zu finden.

Über das Tiefbauamt des Kantons Bern

Das Tiefbauamt ist Dreh- und Angelpunkt wenn es um Strassen im Kanton Bern geht: 2‘100 km Kantonsstrassen und rund 200 km Nationalstrassen sind heute in seiner Obhut. Es vertritt den Kanton als Eigentümer und Bauherr bei Planung, Bau, Betrieb und Unterhalt der Kantonsstrassen. Dabei richtet es sich nach dem Grundsatz "Koexistenz statt Dominanz im Strassenverkehr" sowie den verkehrspolitischen Vorgaben der kantonalen Gesamtmobilitätsstrategie. Im Auftrag des Bundes stellt es das Nationalstrassennetz gemäss Bundesbeschluss von 1960 fertig und nimmt den betrieblichen und kleinen baulichen Unterhalt der Nationalstrassen in den Gebietseinheiten I und IX wahr. Ausbau und Unterhalt der Nationalstrassen sind seit Inkrafttreten des neuen Finanzausgleichs (NFA) im Jahr 2008 in der Zuständigkeit des Bundesamtes für Strassen.

Das Tiefbauamt beschäftigt rund 530 Mitarbeitende.

Über die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern

Seit jeher beeinflussen die Menschen ihren Lebensraum. Früher wurde der Raum als unbegrenzt und die natürlichen Ressourcen als unerschöpflich betrachtet. Heute wird die Forderung nach haushälterischem und sorgfältigem Umgang mit der Landschaft, mit Boden, Luft und Wasser kaum mehr bestritten. Die verschiedenen Bedürfnisse nach Nutzung einerseits, nach Schutz und Sicherung des Lebensraumes andererseits müssen in Einklang gebracht werden.

Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion sieht es als seine Pflicht eine nachhaltige Entwicklung anzustreben. Sie erfüllt die Aufgaben aus der Wasserbaugesetzgebung sowie der See- und Flussufergesetzgebung, stellt Konzessionen für Kiesentnahmen aus Gewässern aus und berät die Wasserbauträger bei der Revitalisierung an rund 12'000 km Bächen und Flüssen. Zudem entwickelt und fördert die Direktion Themen wie die kombinierte Mobilität, den Langsam Verkehr (Fuss- und Wanderwege, Veloverkehr) sowie das Verkehrsmanagement.